Die Haltung beim Klettern

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Die Haltung beim Klettern. Viele sind der Meinung, dass Klettern eine komplette Sportart sei und dass sie dem Rücken gut tut.

Es stimmt, wenn das Klettern mit anderen Aktivitäten verglichen wird, die der Körper weniger oder nur einseitig beanspruchen. Allerdings ist es festzustellen, dass viele langzeit-Kletterer – u. a. viele Profis – einen ziemlich stark geprägten Rundrücken haben. Liegt es ans Klettern?

Als Physiotherapeutin kann ich Euch sagen, dass eine korrekte Haltung nicht heißt, 5 Minuten am Tag gerade zu sitzen. Haltung bedeutet, wie wir im Laufe des Tages stehen oder liegen, was wir während unseren täglichen Aktivitäten machen, usw. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert darauf zu achten, wie wir normalerweise sitzen oder gehen, ob wir die Schultern und den Rumpf gerade halten oder nicht.

Das gleiche gilt beim Klettern. Besonders wenn wir uns ermüden, neigen wir dazu, den Rücken runder zu machen, auf das Schultergelenk zu hängen und den Ellenbogen nach außen zu halten. Wir neigen dazu, um kraftsparender zu klettern. Allerdings führen solchen Gewohnheiten auf langer Sicht zu einer chronisch schlechten Haltung, sowohl beim Klettern als auch im Leben.

Achtet Ihr darauf! Vielleicht kann ein Freund (aber nicht Euren Sichernde!) ein Video von Euch aufnehmen. Es geht auch beim Bouldern. Hier folgen zwei Beispiele: der Erste zeigt eine gute Körperhaltung, der Zweite eine wenig gute Körperhaltung.

 

An welches Bild erkennt Ihr Euch?

Es soll auch betont werden, dass die Haltung etwas Dynamisches ist, d. h., dass sie sich auf unsere Bewegungen anpasst. Es ist unmöglich, sich die ganze Zeit zu anstrengend, die perfekte Haltung zu halten. Es wäre auch falsch, es zu tun. Wie kann man dann effektiv auf seine Haltung achten?

Mein Ratschlag ist es, zu einem bestimmten Zeitpunkt am Tag auf unsere Haltung zu achten: zum Beispiel jedes Mal, dass wir einen Kaffee trinken oder bei jeder Aufwärmsroute. Ich persönlich führe einen kleinen körperlichen Check vor jeder Route und wenn ich Pause mache und die Hände schüttele: ich rotiere und lockere kurz den Schulter, atme tief ein… und los!

Wenn Ihr es regelmäßig ausübt werdet Ihr lernen, Euer Haltungsbewusstsein zu verbessern und eine bessere Haltung zukünftig zu automatisieren, ohne nicht mehr daran zu denken.

Und wenn Ihr alles picobello machen möchtet, ist es ebenfalls gute Gewohnheit, Präventionsübungen und Antagonistentraining in Eurer Trainingsroutine hinzufügen.

 

 

 

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